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Was gibt es neues?

Sonntag 01. Juni 2008
Noch ein Titel

Psychologischer Berater

Mittwoch 23. April 2008
Neuer Blog!

Extra Blog für Angst, Depressionen und Zwänge!

Freitag 19. Januar 2007
Es ist geschafft!

Prüfung bestanden!

Schlank werden und bleiben!

Messen, ändern, unterstützen.

Was das mit schlank werden und bleiben zu tun hat? Das lesen Sie hier:

Seminar

Systemische Beratung

 

Wir alle sind in Systemen eingebunden. Wir sind im Familiensystem aufgewachsen, im Schulsystem gebildet worden und gründen vielleicht gerade ein eigenes Familiensystem.

Was aber ist überhaupt ein System?

Ein System ist ein nach Prinzipien geordnetes Ganzes.

Jedes System besteht aus Elementen (Komponenten, Subsystemen), die zueinander in Beziehung stehen. Meist bedeuten diese Relationen ein wechselseitiges Beeinflussen - aus der Beziehung wird ein Zusammenhang.


An den Beispielbildern sieht man sehr gut wie ein System funktioniert.

 

Ist die Basis groß genug, stützt sie das ganze System. Jeder kann sich innerhalb des Systems bewegen, oder es sogar verlassen, - das System bleibt stabil. Auch wenn es Geister und Aliens enthält.

Meistens ist die Basis aber kleiner als das System. Sind alle Elemente am richtigen Platz und ausbalanciert, ist das System auch im Gleichgewicht.

 

Verschiebt man ein Element oder entfernt es sogar, dann ist das System gestört oder bricht sogar zusammen.

 

Eine Mutter ist gestorben, ein Vater hat die Familie verlassen, die Kinder gehen ins Leben hinaus. All das hat Auswirkungen auf das System, die einzelnen Elemente - also auf sie. Diese Auswirkungen können sich als Blockaden oder Störungen manifestieren, und zu Krankheiten führen.

Dem kann man aber entgegenwirken. In einer so genannten Aufstellung kann man die systemischen Verstrickungen lösen und das Körpersystem wieder ins Gleichgewicht bringen.

Wie kann man sich eine Aufstellung vorstellen?

Bei einer Aufstellung mit Menschen (ca. 5 bis 20) setzen sich die Teilnehmer in einen Kreis. Der Aufstellungs-Moderator fragt wer etwas aufstellen möchte. Hat sich jemand gefunden, wird geklärt, was aufgestellt werden soll. Der oder die Person die aufstellen möchte muss eine klare Frage ans System haben.

Der Moderator gibt vor wer oder was aufgestellt wird.
Der Aufsteller sucht sich intuitiv aus den Teilnehmern die Stellvertreter aus, z. B. für Mutter, Vater, Chef, Kollegen usw.. Dann stellt er diese Vertreter auch nach eigener Intuition innerhalb des Kreises auf. Die Stellvertreter stimmen sich in das System ein, der Moderator exploriert, er beobachtet, schaut wo die Dynamik ist und die Energie fließt. Die Stellvertreter beginnen sich wie die Person zu fühlen, für die sie als Stellvertreter stehen. Sie beschreiben ihre Gefühle und eventuell haben sie auch einen Bewegungsdrang. Der Moderator kann die Bewegungswünsche zulassen und weiter explorieren. Die Person die aufgestellt hat beobachtet den ganzen Ablauf.

Die Stellvertreter können bestimmte Lösungssätze sprechen, die helfen die Ordnung im System wieder herstellen.

Beispiele fürLösungssätze:

  • Meinen Teil der Verantwortung übernehme ich, deinen Teil lasse ich bei dir.

  • Ich achte dein Schicksal.

  • Ich hätte dir gerne mehr gegeben, aber es ging nicht.

  • Ich bin nur die/der Kleine, du bist die/der Große.

  • Ich bin der Vater-Du bist die Tochter. 

 

Dadurch werden die Verstrickungen aufgelöst, das System geordnet.


Wenn sie lieber ihr Anliegen nicht in einer Gruppe, sondern alleine bearbeiten möchten, dann gibt es folgende alternative Möglichkeiten:

Aufstellen mit Farbmatten (offen, anonym)

Virtuelles Stellen oder Systemische Hypnotherapie

Mit Holz- der Kunststofffiguren auf „Marktplatz“ oder
Aufmalen auf „Zifferblatt“.

Und dann gehen sie in eine leichte Trance und „durchleben“ jede Rolle. Das hat den Vorteil, dass sie direkt selber erleben, wie die Person fühlt. Dafür fehlen ihnen die unvorbelasteten Emotionen der Stellvertreter.


Was kann man alles aufstellen?

Familienaufstellung
 - Herkunftsfamilie, Wahlfamilie

Organisationsaufstellungen
 - Teamaufstellung, Projekt

Strukturaufstellungen
 - Entscheidungen, Glaubensatz

Experimentelle Aufstellungen
 - Drehbuchaufstellungen, Märchen